Something beautiful
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Der Torwächter

Gestern, heute, morgen - da steht überall das Leben. Umgibt dich, durchdringt dich, bist Teil davon. Und stehst doch nur daneben. Das Leben ist ein Fluss und anstatt zu baden, sitz ich nur daneben und starr auf's Wasser.

Ich habe einen Kaufrausch, lebe ihn aus und du verstehst mich nicht. Dabei suche ich doch nur verzweifelt nach etwas, mit dem ich mich lebendig fühle.

Ich gebe mich offen und während ich lächle, schließ ich die Welt in meinem Kopf aus. Ich sehe in meinem Kopf wie ein Tor nach dem anderen zufällt und während ich aus dem Fenster starre, denke ich an feste Eisenketten und Balken, damit nichts mehr durchdringt.
2.8.07 23:09


Die Fehldeutung

Wenn man in der Schule ist, lernt man spätestens in den Fremdsprachen, dass es auf die Frage "Wie geht es dir?" nur eine Antwort gibt: "Es geht mir gut." Andere Antworten werden nur am Rande erwähnt.

Ich sage, dass es mir gut geht. Weil ich nicht weiß, wie es mir geht und weil ich keine Worte weiß, wie ich das andere ausdrücken soll. Ich habe keine Lust eine Liste von Adjektiven als Antwort herunterzurasseln und einen auf Wahrheit und Vertrauen zu machen.

Gut. Das ist das, wie es uns allen immer geht. Gut heißt nicht gut. Gut ist bloß ein anderes Wort für 'so wie immer'. Sie sollten endlich mal die verdammten Schulbücher überarbeiten. Die armen Kinder werden sonst nur noch mehr verwirrt.
5.8.07 10:31


"Ich will nicht gerettet werden.
Ich will, dass du mich brauchst!"

[Verschlungene Wege]
5.8.07 20:02


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